Berichte Saison 2013/2014

10.09.2018

09-Frauen zeigen großen Kampfgeist

Schüttorfer Oberliga-Handballerinnen unterliegen mit schmalem Kader 25:27 in Oyten

Die Oberliga-Handballerinnen des FC Schüttorf 09 haben im Auswärtsspiel beim TV Oyten II eine 25:27 (11:18)-Niederlage hinnehmen müssen. Doch auch wenn die Mannschaft des Trainergespanns Alfred Korthaneberg und Simona Liedtke zum zweiten Mal leer ausging in dieser Saison, so konnten die Verantwortlichen doch zufrieden sein.

„Wir sind sehr, sehr zufrieden. Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Von der Moral und vom Kampfgeist her war das beeindruckend in der zweiten Halbzeit“, sagte Liedtke. Zumal die Schüttorferinnen in diesem Auswärtsspiel mit einem schmalen Kader auskommen mussten. Zu den erwarteten verletzungsbedingten Ausfällen von Kerstin Bütergerds, Jelena Ruschulte und Marina Snyders gesellte sich kurzfristig auch noch Sophia Hülsmann, die beim Warmmachen umknickte und mit Verdacht auf einen Bänderriss im Sprunggelenk auch noch passen musste.
Die 09-Frauen fanden dann auch nur schwer in die Partie und lagen in der 15. Minute mit 3:10 in Rückstand. Mit vier Treffern in Folge meldeten sich die Gäste zurück, mussten wenig später aber dennoch mit einem 11:18-Rückstand in die Halbzeitpause gehen. In die zweiten 30 Minuten ging es für die Schüttorferinnen mit der Vorgabe, aggressiver aufzutreten und noch besser dagegen zu halten. Das gelang: Zwar gerieten die Obergrafschafterinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar mit neun Treffern ins Hintertreffen (12:21/34.), dann aber verkürzten die Gäste stetig den Abstand und waren knapp fünf Minuten vor dem Ende beim 24:26 wieder dran. „Hätte das Spiel noch ein oder zwei Minuten länger gedauert, dann hätten wir was geholt“, meinte Liedtke.

FC Schüttorf 09: Diekmann, Niehoff; Feseker (1), Ederle (4), N. Hessemer, J. Hessemer (4), Willemsen (5), Meier (5), Hoolt, Stallknecht (6), Hülsmann, Sundag

Quelle: GN-Online



03.09.2018

FC 09 nach der Pause „katastrophal“

Oberliga-Handballerinnen kassieren trotz starker erster Hälfte 45 Gegentreffer

Das Auftaktspiel in die Oberliga-Saison hatte sich Schüttorfs Trainer Alfred Korthaneberg ganz anders vorgestellt – dementsprechend fand er deutliche Worte: „45 Gegentore sind ein absolutes ,No-Go‘, die zweite Halbzeit war eine Katastrophe.“ Die Schüttorferinnen hatten sich beim Stand von 31:34 komplett aufgegeben und kassierten in der zweiten Hälfte 28 Gegentreffer.

Dabei begann die Partie sehr vielversprechend für die Obergrafschafterinnen, nach sieben Minuten hatte sich die Mannschaft von Korthaneberg eine 3-Tore-Führung herausgespielt und lag bis zur Pause durchgehend knapp in Führung. „Die ersten 25 Minuten haben wir wirklich gut gespielt, wir sind gut ins Tempo gekommen und haben Stade des Öfteren überrascht“, sagte Korthaneberg, der seine Abwehr in der 3:2:1-Formation agieren ließ.

Die Gastgeberinnen gingen mit einer Führung in die Kabine und gestalteten die Partie bis zum 30:30 eine Viertelstunde vor dem Ende sehr offen. „Danach haben wir komplett den Faden verloren, in der Abwehr hatten wir Abstimmungsprobleme und Stade kam immer wieder zu einfachen Toren“, ärgerte sich der Schüttorfer Übungsleiter, der sah, wie seine Mannschaft nach dem 31:34- Rückstand regelrecht zusammenbrach. „Danach haben alle den Kopf in den Sand gesteckt, unsere Rückwärtsbewegung war eine Katastrophe. 28 Gegentore in einer Halbzeit habe ich auch noch nicht erlebt“, erzählte Korthaneberg, der erfolglos versucht hatte, seine Mannschaft durch mehrere Wechsel wieder in die Spur zu bringen. „Es wäre heute machbar gewesen, das Spiel zu gewinnen. Mit so einer schlechten Moral in der zweiten Halbzeit wird es dann aber einfach schwer.“ Bei den Gästen trafen gleich drei Spielerinnen zweistellig, Yvonne Stallknecht war immerhin achtmal für die Obergrafschafterinnen erfolgreich. In der nächsten Woche geht es für die Schüttorferinnen nach Oyten.

„Das Spiel muss ich erst einmal verdauen, für die letzten 15 Minuten kann man sich nur bei den Zuschauern entschuldigen. Bis zur nächsten Woche müssen wir vor allem die Abwehr in den Griff bekommen und die Trainingsinhalte dementsprechend anpassen“, sagte Korthaneberg, der die hohe Niederlage mit der Mannschaft aufarbeiten wird. lv

FC Schüttorf 09: Diekmann, Zender; Bütergerds (4), Feseker, Ederle (2), Na.Hessemer (1), Ja. Hessemer (4), Willemsen (3), Ruschulte (6), Meier (2), Stallknecht (8), Hülsmann, Snyders (3), Sundag.

Quelle: GN-Online



29.08.2018

09-Frauen buchen nächste Pokalrunde

Schüttorfer Oberliga-Handballerinnen feiern in Wilsum drei Siege

Die Oberliga-Handballerinnen des FC Schüttorf 09 haben das Turnier der ersten Runde im niedersächsischen Verbandspokal in Wilsum gewonnen. Das Team von Trainer Alfred Korthaneberg setzte sich mit drei Siegen gegen die Grafschafter Landesligisten ASC Grün-Weiß 49 (18:13) und Vorwärts Nordhorn (18:15) sowie den Landesklassen-Aufsteiger TV Georgsmarienhütte durch. „Wir haben uns keine Blöße gegeben und alles souverän gewonnen“, sagte Korthaneberg, dessen Mannschaft beim Start in das Pokalturnier zwei Testspiele in den Knochen hatte. Am Freitag hatten sich die Schüttorferinnen mit 26:22 gegen den westfälischen Verbandsligisten DJK Coesfeld durchgesetzt, am Tag darauf folgte eine 22:24-Niederlage gegen den niederländischen Zweitligisten HV Bentelo. Mit einem schmalen Kader angetreten, konnten die Schüttorferinnen das Tempo immer dann anziehen, wenn es gefordert war. „Wir waren schon müde, sind aber durchgekommen – das war unser Ziel“, sagte der 09-Trainer.

Den zweiten Platz belegten die Frauen des SV Vorwärts, die mit einem 17:13-Erfolg gegen den gastgebenden ASC Grün-Weiß 49 in das Turnier in der Wilsumer Sporthalle gestartet waren. Die Partie verlief zunächst ausgeglichen, nach dem 10:10-Zwischenstand konnten sich dann aber die Nordhornerinnen absetzen. „Wir haben dann zu viele Gastgeschenke verteilt“, sprach ASC-Trainer Hans Paust ein Problem an, das sich in allen Spielen der ASC-Frauen widerspiegelte.

Im Spiel gegen den FC 09 erspielte sich das Vorwärts- Team eine 5:1-Führung, ehe der Favorit mit vier Toren in Folge zum 5:5 ausglich. Bei Halbzeit hatten die Obergrafschafterinnen die Partie mit der 9:6-Führung dann bereits gedreht. In ihrem letzten Spiel setzten sich die Nordhornerinnen nach Siebenmeterwerfen mit 19:18 gegen den TV Georgsmarienhütte durch. Dabei hatte der Landesklassen-Vertreter am Ende der Begegnung noch einen Treffer erzielt, bei dem zunächst nicht klar war, ob dieser noch in die Spielzeit gefallen war. Das Tor zählte nicht, sodass das Spiel 18:18 endete und ein Siebenmeterwerfen über den Gewinner dieser Partie entscheiden musste.

Die Gastgeberinnen vom ASC Grün-Weiß 49 spielten gegen den TV Georgsmarienhütte eine starke erste Halbzeit, eine 13:5-Führung war der Lohn für diese Vorstellung. Nach der Pause machten sich die Gastgeberinnen dann aber wieder mit einigen Fehlern selbst das Leben schwer. Trotzdem konnte ASC-Coach Paust feststellen: „Wir hatten alles unter Kontrolle.“ Am Ende stand ein 18:14-Erfolg, der

den Niedergrafschafterinnen letztlich den dritten Tabellenplatz sicherte. Mehr war für die Gastgeberinnen nicht drin, weil das letzte Spiel gegen den Oberligisten aus Schüttorf mit 18:13 an die 09-Frauen ging. „Der FC 09 war die stärkste Mannschaft und hat sich verdient durchgesetzt“, lautete das Fazit von ASCCoach Paust zum Weiterkommen der Schüttorferinnen in die nächste Pokalrunde.

ASC Grün-Weiß 49: G. Baarlink, Arends; Vrielmann (5 Tore in drei Spielen), Harsman (8), Klompmaker (1), Assen (3), Wagner (14), Zweers (1), Mannes (2), Mardink (4), Lambers (2), Eilert (4).

FC Schüttorf 09: Zender; Bütergerds (5 Tore in zwei Spielen), Oeding-Erdel (3), Feseker (1), Ederle (6), Hessemer (4), Willemsen (2), Ruschulte (6), Meier, Stallknecht (7), Hülsmann (2), Sundag.

Vorwärts Nordhorn: Hellmer, Bleeker; Kerperin (7 Tore in drei Spielen), Böhm (1), Seelig (10), Lüken (2), Büssis, Kohlenberg (1), Balder (6), L. Kischke (1), Völlink (8), Heck (4), Bülte (11)

Quelle: GN-Online



30.01.2018

FC 09 gelingt Coup gegen Tabellenzweiten

Oberliga: 31:26-Sieg gegen TV Dinklage

Nach vier sieglosen Spielen in Serie hat der FC Schüttorf 09 in der Handball-Oberliga der Frauen wieder doppelt gepunktet. „Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt“, freute sich 09-Trainer Alfred Korthaneberg nach dem 31:26 (14:12) gegen den TV Dinklage.

Die Gäste waren in die Obergrafschaft mit der Empfehlung gekommen, die beste Abwehr der Liga zu stellen. Doch mit den konzentriert auftretenden Schüttorferinnen hatte Dinklage von Beginn an Probleme und lag nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (3:3, 6.) immer hinten. Bis zur Pause erspielte sich der FC 09 einen 14:12 Vorsprung und ließ sich auf dem Weg dorthin auch nicht von Rückschlägen irritieren.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzte Dinklage auf 14:15 (33.), wobei die Gäste immer wieder versuchten, die Schüttorferinnen mit Umstellungen in der Abwehr zu stoppen. In der kritischen Phase kurz nach dem Seitenwechsel konnte sich der FC 09 dabei vor allem auf die routinierte Yvonne Stallknecht verlassen, die nach dreimonatiger Pause ihr Comeback feierte. „Sie hat auch mal den genialen Pass gespielt“, lobte Trainer Korthaneberg die Spielgestalterin, die nicht nur den Zwischenspurt zum 19:14 (37.) initiierte, sondern auch den Überblick behielt, als Dinklage auf eine offene Manndeckung umstellte.

Näher als auf vier Tore kamen die Gäste im zweiten Durchgang dann nicht mehr heran (18:22, 43.), sodass Korthaneberg von einem „verdienten Sieg“ für sein Team sprach. „Hut ab! Das war eine starke Leistung“, sagte der Schüttorfer Übungsleiter anerkennend.

FC Schüttorf 09: Niehoff, E. Ruschulte, Diekmann; Hopp (5), Bütergerds (4), Feseker, Ederle, N. Hessemer (3), Lötgering (10/4), J. Hessemer (4), J. Ruschulte (4), Willemsen, Stallknecht (1/1), Snyders.

Quelle: GN-Online



24.01.2018

Handball-Oberligist FC 09 ist GN-Mannschaft des Jahres – Auch Terwolbeck, John und Bookholt geehrt

Mit großer Anhängerschaft waren die Schüttorfer Handballerinnen zur 21. Nordhorner Sportgala gekommen. Im festlich ausstaffierten Euregium genossen die rund 800 Gala-Gäste einen Abend mit vielen Ehrungen, ein bisschen Show, gutem Essen und schöner Musik.

Als am Freitagabend um kurz vor halb elf der Name des FC Schüttorf 09 ganz oben auf der Videoleinwand aufleuchtete, brandete vor allem an zwei Tischen etwas weiter hinten im festlich geschmückten Euregium großer Jubel auf: Die Handballerinnen des Obergrafschafter Vereins – mit einer großer Anhängerschaft in die Kreisstadt gekommen – waren gerade zur GNMannschaft des Jahres gekürt worden. Der ausgelassene Jubel bei den Spielerinnen oben auf der Bühne und ihren Fans im Ballsaal war gerechtfertigt, immerhin hatte der Handball-Oberligist etwa jede dritte aller abgegebenen und gültigen Stimmen (35,2 Prozent) auf sich versammelt. Die 09-Frauen machten damit das Rennen vor den Tischtennisspielerinnen des Hoogsteder SV sowie dem Sportakrobatenpaar Jolin Egbers und Jonatan Seifert vom VfL Weiße Elf .

Auch bei der 21. Nordhorner Sportgala hatte GN-Verleger Jochen Anderweit am späten Abend alle Hände voll zu tun, um die Sieger der Leserwahl auszuzeichnen. Die Trophäe für den GN-Sportler des Jahres ging an jemanden, der sich im Euregium bestens auskennt, allerdings eher in kurzen Hosen als im Anzug: Zweitliga-Handballer Alexander Terwolbeck von der HSG Nordhorn-Lingen. Er verwies den Fußballer Dennis Brode und Triathlet Maurice Backschat auf die Plätze.

Wie auch der derzeit noch verletzte Terwolbeck konnte auch der Nachwuchssportler des Jahres 2017 seine Trophäe persönlich entgegennehmen: Das Schüttorfer Volleyballtalent Filip John war erst spät am Abend aus Berlin eingetroffen, wo der Jugend-Nationalspieler das Sportinternat des VC Olympia besucht. John gewann in der Nachwuchs-Kategorie knapp vor der jungen Dressurreiterin Sophie Reef. Auf Rang drei kam der Nordhorner Triathlet Marvin Beckemper. Reef verließ zwar ohne Siegertrophäe das Euregium, dafür hatte die junge Reiterin am Vormittag eine gute Nachricht erhalten, denn sie wurde vom Bundestrainer Dressur in den deutschen Bundeskader berufen.

Bei den Sportlerinnen kam das Ergebnis der Abstimmung für viele im Saal überraschend, denn hier machte nicht die aus Emlichheim stammende Volleyball-Nationalspielerin Jennifer Geerties das Rennen, die den Schweriner SC als Kapitänin zur deutschen Meisterschaft führte, sondern die Oberliga-Fußballerin Kathrin Bookholt vom SV Suddendorf-Samern. Auch sie wurde bei der Sportgala von vielen Teamkolleginnen und Freunden aus der Heimat begleitet. Rang drei belegte die Doppel-Weltmeisterin im Fahrsport, Marlena Brenner.

Am Freitag erstrahlte das Euregium zum 21. Mai im eleganten Ballkleid. Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein führte gewohnt souverän durch den festlichen Abend, in dem vor allem die Sportlerinnen und Sportler im Mittelpunkt standen. Bürgermeister Thomas Berling nutzte als Gastgeber den Rahmen, um die erfolgreichsten Athleten der Kreisstadt ins Rampenlicht zu rücken und für ihre Leistungen auszuzeichnen. Von der Stadt Nordhorn wurden etwa die jungen Karateka Mateo Späthe und Enrico Danjarow geehrt, die bei einem Wettkampf in London erfolgreich waren, aber auch der Duathlon- Europameister Heinrich Wilmink und die beiden Kampfsport-Weltmeister Veith und Thal Barlage.

Fester Bestandteil einer jeden Sportgala in Nordhorn sind die Unterhaltungs-Elemente zwischen den einzelnen Ehrungen. Da war zum einen Blub, der mit seiner Seifenblasen-Show seit vielen Jahren weltweit für Begeisterung sorgt und nach seinem Straßenkulturfest-Besuch 2013 wieder einmal in Nordhorn auftrat. Oder Sabrina, die mit grazilen Handbewegungen und künstlerischer Sorgfalt auf einem leuchtenden Glastisch Kunstwerke aus Sandkörnern formte. Aus Gronau kamen die „Burgschwalben“. Die Tanzgruppe des Karnevalsvereins „Burggeister Ottenstein“ war zur Gala nach Nordhorn eingeladen worden, schließlich pflegen der Stadtsportverband Gronau und der Sportverband Nordhorn schon lange eine lockere Freundschaft.

Neben Ehrungen, Show-Acts, großem Büfett und einer Tombola, bei der es eine fast 8900 Euro teure Traumreise mit dem Luxusliner „MS Astor“ zu gewinnen gab, ging es auch bei der 21. Nordhorner Sportgala natürlich auch wieder einfach nur um einen schönen Abend für die Gäste – sei es in der Cocktailbar, an den 80 festlich ausstaffierten Tischen im Euregium oder auf der Tanzfläche. Traditionell bis spät in die Nacht.

Quelle: GN-Online



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